AD(H)S im Erwachsenenalter
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist vielen vor allem als Kinder- und Jugenddiagnose bekannt. Doch ADHS endet nicht automatisch mit dem Erwachsenenalter. Studien zeigen, dass bei etwa 50–70 % der Betroffenen die Symptome auch im Erwachsenenalter fortbestehen, wenngleich sie sich oft verändert ausdrücken (Kooij et al., 2019). Für viele Erwachsene bedeutet das: jahrzehntelange innere Unruhe, Konzentrationsprobleme, impulsives Verhalten – ohne zu wissen, dass ADHS die Ursache sein könnte.
AD(H)S im Erwachsenenalter
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist vielen vor allem als Kinder- und Jugenddiagnose bekannt. Doch ADHS endet nicht automatisch mit dem Erwachsenenalter. Studien zeigen, dass bei etwa 50–70 % der Betroffenen die Symptome auch im Erwachsenenalter fortbestehen, wenngleich sie sich oft verändert ausdrücken (Kooij et al., 2019). Für viele Erwachsene bedeutet das: jahrzehntelange innere Unruhe, Konzentrationsprobleme, impulsives Verhalten – ohne zu wissen, dass ADHS die Ursache sein könnte.
Was ist AD(H)S?
AD(H)S – die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – ist eine neurologisch bedingte Störung der Selbstregulation. Sie betrifft insbesondere die Fähigkeit, Aufmerksamkeit zu steuern, Impulse zu kontrollieren und zielgerichtet aktiv zu sein.
Schätzungen zufolge erfüllen etwa 2,5 % bis 4 % der Erwachsenen in Deutschland die Kriterien für AD)H)S oder eine abgeschwächte Form davon (AWMF, 2023). Während die Störung im Kindesalter häufig durch auffällige motorische Unruhe oder Impulsivität sichtbar wird, zeigt sich AD(H)S bei Erwachsenen meist in verdeckterer Form.
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Typische Erscheinungsformen im Erwachsenenalter sind z. B. innere Anspannung, Schnellsprechen, starkes Gedankenspringen oder ein ständiges Gefühl von „Getrieben-Sein“ – auch ohne sichtbare Hyperaktivität.
Typische Symptome von AD(H)S im Erwachsenenalter:
-
Aufmerksamkeitsprobleme:
Konzentrationsschwierigkeiten, leichtes Abschweifen, hohe Ablenkbarkeit -
Impulsivität:
vorschnelles Reden oder Handeln, Ungeduld, Schwierigkeiten, Impulse zu kontrollieren -
Emotionale Dysregulation:
schnelle Reizbarkeit, starke Stimmungsschwankungen, geringe Frustrationstoleranz -
Desorganisation:
Probleme mit Planung, Zeitmanagement, Prioritätensetzung -
Vergesslichkeit:
Dinge werden häufig verlegt oder vergessen – trotz hoher kognitiver Fähigkeiten -
Innere Unruhe:
ein dauerndes Gefühl von Anspannung oder innerer Getriebenheit
Viele Betroffene berichten zudem von einem niedrigen Selbstwertgefühl, Versagensängsten oder häufigen Schwierigkeiten im beruflichen und sozialen Kontext. Nicht selten leben sie über Jahre oder Jahrzehnte mit den Symptomen, ohne zu wissen, dass
Warum bekommt man AD(H)S?
ADHS ist keine Frage von Willenskraft, Disziplin oder Erziehung, sondern eine neurobiologisch bedingte Störung der Selbstregulation. Sie entsteht durch eine veränderte Entwicklung bestimmter Hirnfunktionen, die für Aufmerksamkeit, Impulskontrolle, Planung und Motivation zuständig sind.
Im Zentrum stehen dabei sogenannte exekutive Funktionen. Diese steuern unser zielgerichtetes Handeln, helfen uns, Reize zu filtern, unser Verhalten zu hemmen, Aufgaben zu strukturieren und Entscheidungen zu treffen. Bei ADHS ist die Regulation dieser Prozesse beeinträchtigt, von außen oft nicht sichtbar, für die Betroffenen aber sehr spürbar.
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Was im Gehirn bei AD(H)S anders funktioniert
Neuropsychologisch zeigen sich bei ADHS insbesondere Veränderungen in folgenden Bereichen:
- Aufmerksamkeitssteuerung: Schwierigkeiten, sich auf relevante Reize zu konzentrieren und Ablenkungen auszublenden
- Verhaltenshemmung (Inhibition): Impulse werden schneller umgesetzt – oft ohne innezuhalten oder mögliche Konsequenzen zu überdenken
- Arbeitsgedächtnis: Eingeschränkte Fähigkeit, Informationen kurzfristig zu speichern und weiterzuverarbeiten
- Motivationale Steuerung: Probleme, Motivation über längere Zeiträume aufrechtzuerhalten – vor allem bei wenig reizvollen Aufgaben oder Routine
Diese Störungen stehen im Zusammenhang mit einer veränderten Aktivität der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin, insbesondere in Hirnregionen wie dem präfrontalen Kortex (zuständig für Planung und Selbstkontrolle), dem Striatum und dem Kleinhirn (Cubillo et al., 2012).
Das zentrale Missverständnis: Es fehlt nicht am Wissen, sondern an der Umsetzung
Ein typisches Merkmal von ADHS ist: „Das Wissen ist da, aber das Tun ist gestört.“
Menschen mit ADHS wissen häufig sehr genau, was sie tun müssten – sie schaffen es jedoch nicht, dieses Wissen konsequent in Handlung umzusetzen. Das führt nicht selten zu Selbstzweifeln, Missverständnissen mit dem Umfeld und dem wiederkehrenden Gefühl, „eigentlich mehr leisten zu können, aber es nicht zu schaffen“.
ADHS entsteht also nicht durch mangelnden Willen, Faulheit oder schlechte Erziehung, sondern durch neurobiologische Besonderheiten, die das Leben oft herausfordernder machen, aber mit der richtigen Unterstützung gut behandelt werden können.
Wie Verläuft AD(H)S? Kann es noch mit anderen Erkrankungen auftreten?
ADHS beginnt immer in der Kindheit, auch wenn die Diagnose oft erst im Erwachsenenalter gestellt wird. Viele Betroffene entwickeln im Laufe der Jahre Kompensationsstrategien, um ihre Symptome zu bewältigen: etwa überdurchschnittlichen Leistungswillen, Perfektionismus oder ständige Aktivität. Diese Strategien können das Störungsbild zunächst überdecken.
Doch mit zunehmenden Anforderungen im Studium, Berufsleben oder Familienalltag geraten diese Kompensationen häufig an ihre Grenzen und die Symptome treten wieder deutlicher zutage: Konzentrationsprobleme, emotionale Überforderung, Reizbarkeit oder der Verlust innerer Struktur.
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AD(H)S verläuft oft nicht allein: Häufige Begleiterkrankungen
ADHS tritt bei Erwachsenen in vielen Fällen nicht isoliert auf. Studien zeigen, dass etwa 75 % der Betroffenen mindestens eine weitere psychische Diagnose erfüllen (Sobanski, 2006). Diese sogenannten Komorbiditäten sind ein zentraler Aspekt in der Diagnostik und Behandlung.
Zu den häufigsten Begleiterkrankungen zählen:
- Angststörungen – etwa soziale Ängste oder generalisierte Sorgen
- Depressionen – häufig infolge chronischer Überforderung und Selbstwertprobleme
- Substanzkonsumstörungen – vor allem im Umgang mit innerer Unruhe (Alkohol, Cannabis, Nikotin)
- Essstörungen – insbesondere bei Frauen mit AD(H)S
- Burn-out-Syndrome und anhaltende Erschöpfung
- Beziehungs- und Bindungsschwierigkeiten
- Probleme in Ausbildung, Studium oder Beruf, oft trotz hoher kognitiver Fähigkeiten
Diese zusätzlichen Belastungen können die Diagnose erschweren oder dazu führen, dass ADHS übersehen oder falsch eingeordnet wird, etwa als reine Depression oder Stressreaktion.
Diagnostik: Wie wird AD(H)S festgestellt?
Die Diagnostik von ADHS im Erwachsenenalter erfordert besondere Erfahrung und Sorgfalt. Eine verlässliche Einschätzung erfolgt nicht durch Schnelltests, sondern über ein mehrstufiges Verfahren nach aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien (AWMF, 2023). In unserer Praxis arbeiten wir leitliniengerecht nach der S3-Leitlinie ADHS im Erwachsenenalter.
Zur Diagnostik gehören unter anderem:
- Eine ausführliche Anamnese, insbesondere zur Kindheit (da AD(H)S eine Entwicklungsstörung ist)
- Der Einsatz standardisierter Fragebögen und Selbstauskunftsinstrumente
- Eine differenzialdiagnostische Abklärung: Bestehen ähnliche Symptome möglicherweise durch Depression, Angst, Traumafolgestörungen oder andere psychische Erkrankungen?
- Weiteren Informationsquellen: Einbezug von Schulzeugnissen oder Berichten aus dem familiären Umfeld
Die Diagnose wird nur gestellt, wenn mehrere Symptome über mindestens sechs Monate bestehen, bereits in der Kindheit vor dem 12 Lebensjahr vorhanden waren und erhebliche Einschränkungen in mehreren Lebensbereichen vorliegen (z. B. Beruf, Beziehungen, Alltag).
Vor oder parallel zur psychotherapeutischen Diagnostik sollte eine somatische Abklärung erfolgen. Das bedeutet: Es muss geprüft werden, ob körperliche Ursachen die psychischen Beschwerden verursachen oder verstärken. Bei ADHS kann dies beispielsweise Epilepsie oder Posttraumatische Hirnschäden sein. Bitte wenden Sie sich zur medizinischen Abklärung an Ihren Hausarzt oder einen Fachärztin.
Therapie von AD(H)S im Erwachsenenalter
Laut der aktuellen S3-Leitlinie zur AD(H)S im Erwachsenenalter (AWMF, 2023) ist bereits bei leichter Ausprägung der Störung eine medikamentöse Behandlung indiziert. Stimulanzien wie Methylphenidat gelten als wirksam in der Reduktion zentraler AD(H)S-Symptome wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und innere Unruhe.
In vielen Fällen führt die medikamentöse Behandlung zu einer spürbaren Verbesserung des Alltags, allerdings ersetzt sie nicht immer eine begleitende Psychotherapie. Ob eine zusätzliche psychotherapeutische Behandlung notwendig ist, hängt von der individuellen Lebenssituation, dem Ausmaß der funktionalen Beeinträchtigungen und möglichen Begleiterkrankungen ab.
Wenn eine medikamentöse Behandlung nicht ausreichend wirksam ist, nicht gewünscht wird oder Ergänzung benötigt, empfiehlt die Leitlinie insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie als therapeutische Maßnahme.
Die medikamentöse Einstellung erfolgt idealerweise durch einen Facharzt oder Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.
Die kognitive Verhaltenstherapie gilt als effektivstes Verfahren in der Behandlung von AD(H)S. Dabei geht es u. a. um:
- Psychoedukation über AD(H)S – ein zentrales Element, um sich selbst besser zu verstehen
- Erkennen und Verändern dysfunktionaler Denk- und Handlungsmuster
- Aufbau von Struktur, Planung und Zeitmanagement
- Strategien zur Reizfilterung, Selbstregulation und Stressbewältigung
- Bearbeitung von Selbstwertproblemen und emotionaler Dysregulation
- Behandlung von Begleiterkrankungen
In unserer Praxis bieten wir eine leitlinien gerechte Gruppentherapie für AD(H)S im Erwachsenenalter an. Dies ist besonders wirkungsvoll da betroffene ebenfalls vom Austausch mit anderen betroffenen profitieren können.
Was kann ich tun, wenn ich AD(H)S habe?
Wenn Sie vermuten, von AD(H)S betroffen zu sein oder bereits eine entsprechende Diagnose erhalten haben, ist das kein Grund zur Sorge, sondern eine Chance zur Klärung und Veränderung. Viele Erwachsene leben jahrelang mit Symptomen wie Unruhe, Vergesslichkeit, emotionaler Überforderung oder Konzentrationsproblemen, ohne die eigentliche Ursache zu kennen.
1. Klärung statt Vermutung: Diagnostik durch Fachpersonen
Wenn Sie noch keine gesicherte Diagnose haben, sollten Sie sich zunächst an eine Fachperson wenden, die auf die Diagnostik von AD(H)S im Erwachsenenalter spezialisiert ist, etwa psychologische Psychotherapeuten mit Erfahrung im Bereich AD(H)S oder Fachärzte für Psychiatrie oder Neurologie.
Im Internet kursieren zahlreiche Selbsttests, die einen ersten Hinweis liefern können, aber sie ersetzen keine fachlich fundierte, leitliniengerechte Diagnostik. Diese umfasst u. a. eine strukturierte Anamnese, Testverfahren und eine Differenzialdiagnostik.
2. Wissen ist der erste Schritt
Je besser Sie AD(H)S verstehen, desto besser können Sie mit den Symptomen umgehen. Seriöse Informationen helfen Ihnen, typische Muster zu erkennen, sich selbst realistischer einzuordnen und Selbstmitgefühl zu entwickeln.
Psychoedukation ist deshalb auch ein zentraler Bestandteil jeder Therapie. Sie erfahren, wie AD(H)S entsteht, was es aufrechterhält und welche Strategien im Alltag wirklich helfen. Seriöse Informationen erhalten Sie unteranderem hier:
3. Suchen Sie sich professionelle Unterstützung
Ob Sie eine Diagnose vermuten oder bereits erhalten haben- zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die richtige Therapie kann viel bewirken.
- Für eine medikamentöse Behandlung wenden Sie sich an eine Fachärztin oder einen Facharzt für Psychiatrie oder Neurologie.
- Für eine psychotherapeutische Behandlung suchen Sie einen Psychologischen Psychotherapeuten, idealerweise mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie.
Auch wenn Sie unsicher sind, ob eine Therapie notwendig ist, kann ein Erstgespräch sinnvoll sein. Dort können Sie gemeinsam mit der Fachperson klären, was Sie aktuell brauchen und in welchem Tempo Sie Veränderungen angehen möchten.
4. Alltag aktiv gestalten – mit kleinen, machbaren Schritten
Auch außerhalb der Therapie können Sie Ihre Selbstwirksamkeit stärken. Oft bewirken kleine Veränderungen große Entlastung:
- Etablieren Sie eine klare Tagesstruktur mit festen Zeiten für Schlaf, Essen, Arbeit, Erholung
- Nutzen Sie visuelle Planungshilfen, To-do-Listen und digitale Erinnerungen
- Reduzieren Sie Reize z. B. durch aufgeräumte Umgebungen oder bewusstes Pausieren von Benachrichtigungen
- Achten Sie auf ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und regelmäßige Schlafzeiten
- Bauen Sie Pausen bewusst ein, auch kurze Atemübungen oder achtsame Momente helfen, innere Unruhe zu regulieren
Wichtig: Setzen Sie sich realistische Ziele. Lieber eine kleine Veränderung, die Sie dauerhaft umsetzen, als ein perfekter Plan, der Sie überfordert.
5. Vernetzen Sie sich – Sie sind nicht allein
AD(H)S ist weit verbreitet und Sie sind nicht die einzige Person, die damit zu kämpfen hat. Der Austausch mit anderen Betroffenen, z. B. in Selbsthilfegruppen (online oder in Präsenz), kann sehr entlastend sein.
Gemeinsam mit anderen fällt es oft leichter:
- den eigenen Alltag zu strukturieren
- sich selbst besser zu verstehen
- aus Scham oder Rückzug herauszukommen
- sich mit der Diagnose anzufreunden
Selbsthilfe kann eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie sein oder auch ein erster Schritt, um Unterstützung anzunehmen.
Selbsthilfegruppen können Sie unteranderem hier finden:
6. Selbstakzeptanz – AD(H)S ist nur ein Teil von Ihnen
Viele Erwachsene mit ADHS haben jahrzehntelang negative Rückmeldungen erlebt in Schule, Beruf oder Beziehungen. Das kann Spuren hinterlassen: Selbstzweifel, Überkompensation, das Gefühl, „nicht zu genügen“.
Doch ADHS erklärt vieles und schafft die Möglichkeit, sich selbst mit neuen Augen zu sehen. Sie sind nicht faul, undiszipliniert oder zu empfindlich. Sie haben eine neurologische Besonderheit, die Herausforderungen mit sich bringt, aber auch Entwicklungschancen.
Therapie, Wissen, Austausch und Selbstfürsorge helfen Ihnen, einen guten Umgang mit ADHS zu finden und den Blick wieder auf Ihre Stärken zu richten.
Quellen
- AWMF – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. (2023). S3-Leitlinie ADHS im Erwachsenenalter (Registernummer 076-004, 2. Auflage). AWMF online.
- Cubillo, A., Halari, R., Smith, A., Taylor, E., & Rubia, K. (2012). A review of fronto-striatal and fronto-cerebellar abnormalities in ADHD. Biological Psychiatry, 69(12), e1–e10.
- Kooij, S. J. J., Bijlenga, D., Salerno, L., Jaeschke, R., Bitter, I., Balázs, J., ... & Asherson, P. (2019). Updated European Consensus Statement on diagnosis and treatment of adult ADHD. European Psychiatry, 56, 14–34.
- Krause, J., & Krause, K.-H. (2014). ADHS im Erwachsenenalter: Symptome, Diagnostik, Therapie (3. Aufl.). Schattauer Verlag.
- Sobanski, E. (2006). Comorbidity in adult ADHD. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 256(S1), i26–i31.
Sie brauchen akute Hilfe?
Wenn Sie sich in einer seelischen Notlage befinden oder akute psychische Unterstützung benötigen, zögern Sie bitte nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenden Sie sich bei akuten Krisen an eine der folgenden Anlaufstellen:
- Telefonseelsorge:
Telefon:
0800-1110111 oder 0800-1110222
Website:
www.telefonseelsorge.de
- Psychiatrische Notfallaufnahme Köln:
- Rettungsdienst bei akuter Krise:
Telefon:
112
